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	<title>Klimacamp 2010</title>
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		<title>Kontakt</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<title>Donnerstag</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/donnerstag/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 08:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Politik soll handeln!!! Heute habe ich wieder gemerkt, wie sehr es mich aufwühlt, dass die Politik das Fortschreiten des Braunkohle-Tagebaus nicht verhindert. In vielen Gesprächen mit Betroffenen, Campbesuchern und dem Besuch von verschiedenen Workshops, wurde mir klar, dass man unser Energiesystem demokratisieren muss. Nur wenn die Bevölkerung an der Erzeugung der Energie demokratisch beteiligt wird, kann es zu einer ökologischen und sozialen Energieerzeugung kommen. In einem interessanten Vortrag von Dirk Jansen wurde auch das Bergrecht vorgestellt, welches über den Bürgerrechten steht und so erst die Zwangsumsiedlung der betroffenen Bevölkerung ermöglicht. Auch hier müsste die Politik aktiver werden, um noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik soll handeln!!!<br />
Heute habe ich wieder gemerkt, wie sehr es mich aufwühlt, dass die Politik das Fortschreiten des Braunkohle-Tagebaus nicht verhindert. In vielen Gesprächen mit Betroffenen, Campbesuchern und dem Besuch von verschiedenen Workshops, wurde mir klar, dass man unser Energiesystem demokratisieren muss.<br />
Nur wenn die Bevölkerung an der Erzeugung der Energie demokratisch beteiligt wird, kann es zu einer ökologischen und sozialen Energieerzeugung kommen.<br />
In einem interessanten Vortrag von Dirk Jansen wurde auch das Bergrecht vorgestellt, welches über den Bürgerrechten steht und so erst die Zwangsumsiedlung der betroffenen Bevölkerung ermöglicht.<br />
Auch hier müsste die Politik aktiver werden, um noch größere Schäden von Natur und Menschen abzuwenden. Photovoltaikanlagen, bei denen Strom mit Hilfe von Sonnenlicht hergestellt wird, sind eine sehr gute Alternative, um die dramatischen Veränderungen des Klimas durch den ungehinderten Ausstoß von CO2 nicht noch zu verstärken.<br />
Nach den Workshops wurde mir erst bewusst, mit welcher Macht der Konzern RWE die Menschen aus ihrer Heimat vertreibt.<br />
Das Klimacamp ist eine sehr gute Möglichkeit, Menschen zum Nachdenken anzuregen und mit Gleichgesinnten zusammen zu kommen, um zukünftige Aktionen zu planen.<br />
Ich freue mich schon auf das Klimacamp 2011, an dem ich sehr gerne wieder teilnehme.</p>
<p>Von Franc</p>
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		<title>Mittwoch &#8211; Fahrraddemo</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/mittwoch-fahrraddemo/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 18:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[- Mittwoch, 25.08.2010 Fahrraddemo- einmal rund um`s Kohleloch „Radeln fürs Klima“ war das Motto des heutigen Tages und so ging es morgens früh gleich nach dem Frühstück los. Die Drahtesel hatten wir am Abend zuvor reichlich mit Bannern und Schildern behängt und auch sonst ziemlich bunt gestaltet. Mit Slogans wie „Rückenwind fürs Klima“, „Wir lassen uns nicht verkohlen“ oder „Gegen Klimakiller“ machten wir uns auf den Weg zum Loch, welches wir an diesem Tag einmal ganz umfuhren. Mit Gehupe, Geklingel und lauten Rufen fuhren wir durch halb ausgestorbene Dörfer, rekultivierte Tagebaugebiete und an dem RWE-Verwaltungsgebäude vorbei. Dort wollten wir eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-200" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/mittwoch.jpg" alt="" width="600" height="181" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="color: #ffffff">-</span></p>
<p class="MsoNormal">Mittwoch, 25.08.2010</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Fahrraddemo- einmal rund um`s Kohleloch</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">„Radeln fürs Klima“ war das Motto des heutigen Tages und so ging es morgens früh gleich nach dem Frühstück los. Die Drahtesel hatten wir am Abend zuvor reichlich mit Bannern und Schildern behängt und auch sonst ziemlich bunt gestaltet.</p>
<p class="MsoNormal">Mit Slogans wie „Rückenwind fürs Klima“, „Wir lassen uns nicht verkohlen“ oder „Gegen Klimakiller“  machten wir uns auf den Weg zum Loch, welches wir an diesem Tag einmal ganz umfuhren.</p>
<p class="MsoNormal">Mit Gehupe, Geklingel und lauten Rufen fuhren wir durch halb ausgestorbene Dörfer, rekultivierte Tagebaugebiete und an dem RWE-Verwaltungsgebäude vorbei.</p>
<p class="MsoNormal">Dort wollten wir eigentlich eine kleine Runde drehen, doch die Polizisten reagierten auf unsere Anfrage mit ziemlicher Zurückhaltung; RWE hatte zuvor bereits bei der Polizei angerufen, um sich zu erkunden, wie die Lage bei der Demo sei.</p>
<p class="MsoNormal">So durften wir zwar keine Runde am RWE Büro drehen, blieben dann aber einige Minuten buhend und klingelnd am Straßenrand davor.</p>
<p class="MsoNormal">An interessanten Stellen informierte uns Rolf Behrens aus dem Vorstand der BUND Kreisgruppe Neuss zu Hintergründen und regionalen Auswirkungen des Braunkohleabbaus.</p>
<p class="MsoNormal">In guter Stimmung aber auch erschöpft erreichten abends auch die Teilnehmer das Camp, die noch einen kleinen Abstecher zum Dorf Neu-Otzenrath gemacht hatten, um sich ein umgesiedeltes Dorf anzuschauen.</p>
<p class="MsoNormal">Nach der Radtour hieß es dann den Tag bei Musik von „Society of Suicide“  noch gemütlich ausklingen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Von Lea</p>
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		<title>Dienstag</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/dienstag/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 18:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 24.08. Puh, heute Morgen wurden wir von einer trommelnden Weckgruppe begrüßt und beim ersten Blick aus dem Zelt begrüßte uns sogar die Sonne! Nach dem vielfältigen Frühstück ging es dann ins Plenum, welches wir in einem riesigen Stuhlkreis unter den Blättern der Laubbäume abgehalten haben. Bei dem abwechslungsreichen Programmangebot war es danach wirklich nicht leicht sich für einen Workshop zu entscheiden. Im „gewaltfreien Blockadetraining“ lernten wir die unterschiedlichsten Formen von Demos kennen. Nach den Inputs waren wir an der Reihe. In Kleingruppen erprobten wir richtige Reaktionen auf schwierige Situationen und stellten den Anderen dann unsere Ideen vor. Gelernt habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Dienstag, 24.08.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Puh, heute Morgen wurden wir von einer trommelnden Weckgruppe begrüßt und beim ersten Blick aus dem Zelt begrüßte uns sogar die Sonne!</p>
<p class="MsoNormal">Nach dem vielfältigen Frühstück ging es dann ins Plenum, welches wir in einem riesigen Stuhlkreis unter den Blättern der Laubbäume abgehalten haben.</p>
<p class="MsoNormal">Bei dem abwechslungsreichen Programmangebot war es danach wirklich nicht leicht sich für einen Workshop zu entscheiden.</p>
<p class="MsoNormal">Im „gewaltfreien Blockadetraining“ lernten wir die unterschiedlichsten Formen von Demos kennen. Nach den Inputs waren wir an der Reihe. In Kleingruppen erprobten wir richtige Reaktionen auf schwierige Situationen und stellten den Anderen dann unsere Ideen vor.</p>
<p class="MsoNormal">Gelernt habe ich, dass die Entscheidungen im Konsens und möglichst schnell gefunden werden sollten.</p>
<p class="MsoNormal">Im Workshop „Rohstoffe und Menschenrechte“ wurde uns ein beeindruckender Vortrag geboten. „Ist CO2- Ausstoß eine Menschenrechtsverletzung?“ –diese Frage wird mich wohl noch lange beschäftigen, denn gerade die Menschen, die am wenigsten für die CO2- Emissionen verantwortlich sind, sind doch oft am stärksten vom Klimawandel betroffen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Folgen in Ländern wie Bolivien sind unberechenbar aber schon jetzt lässt sich sagen, dass sie die Einschränkung der Rechte auf Traditionserhaltung und Selbstbestimmung bewirken werden. Betroffene –oft indigener Herkunft- werden durch die veränderten klimatischen Begebenheiten in ihrer Nahrungsmittelsuche stark eingeschränkt und bestimmte Traditionen zerfallen.</p>
<p class="MsoNormal">Es folgten das ersehnte Mittagessen, Sonnetanken, Austausch mit anderen Klimacamp-Teilnehmern und die 2. Workshopphase.</p>
<p class="MsoNormal">Abends gab es einen wunderbaren Ausklang am Lagerfeuer, im Cafe oder im Zelt.</p>
<p class="MsoNormal">Schön, so ein Dienstagabend mit Vorfeude auf den nächsten Klimacamptag!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Von Jenny</p>
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		</item>
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		<title>Sonntag und Montag</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/montag-und-dienstag/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag und Dienstag, 23.-24.08.2010 Klimacamp gerät ins Rollen Groß, Bunt, International, so beginnt das Klimacamp 2010 in Borschemich. Nach kreativem Weckruf kriechen die Teilnehmer trotz Regen aus den Zelten und treffen sich, bevor es richtig los geht, noch zu einem Plenum. Dort werden wichtige Angelegenheiten besprochen: „Wer putzt das Klo? Wer braucht noch ein Fahrrad für die Demo?&#8230;“ Die verschiedenen Seminare starten zwar eine halbe Stunde verspätet, was sie aber nicht weniger interessant macht. Rollenspiele, Vorträge, kreative Gruppenarbeiten und Diskussionen ziehen die unterschiedlichsten Teilnehmer in ihren Bann- erfahrene Aktivisten sowie noch nicht so erfahrene Jugendliche. So werden von Atomausstieg bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><img class="alignright size-full wp-image-186" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-1737.jpg" alt="" width="600" height="200" /></p>
<p>Montag und Dienstag, 23.-24.08.2010</p>
<p><strong>Klimacamp gerät ins Rollen</strong></p>
<p>Groß, Bunt, International, so beginnt das Klimacamp 2010 in Borschemich.</p>
<p>Nach kreativem Weckruf kriechen die Teilnehmer trotz Regen aus den Zelten und treffen sich, bevor es richtig los geht, noch zu einem Plenum. Dort werden wichtige Angelegenheiten besprochen: „Wer putzt das Klo? Wer braucht noch ein Fahrrad für die Demo?&#8230;“</p>
<p>Die verschiedenen Seminare starten zwar eine halbe Stunde verspätet, was sie aber nicht weniger interessant macht.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-187" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-8574.jpg" alt="" width="200" height="133" />Rollenspiele, Vorträge, kreative Gruppenarbeiten und Diskussionen ziehen die unterschiedlichsten Teilnehmer in ihren Bann- erfahrene Aktivisten sowie  noch nicht so erfahrene Jugendliche. So werden von Atomausstieg bis Menschenrechtsverletzungen viele interessante Themen besprochen.</p>
<p>Zudem gibt es hilfreiche Tips, wie man selber tätig werden kann und wie eine globale Lösung aussehen könnte.</p>
<p>Die klimatischen Verhältnisse könnten zwar besser sein, aber dafür sind wir ja hier.</p>
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		</item>
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		<title>Samstag</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/samstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 15:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 21. August 2010 Keine Reisefreiheit in die BRD Die erste Enttäuschung: wir erfahren, dass die 5 Leute aus dem Kongo, die sich fürs Camp angemeldet hatten, nicht kommen können. Sie haben, trotz unserer Einladung, kein Visum erhalten. Wir hatten uns auf die afrikanischen Gäste gefreut, nicht (nur) wegen der erwarteten Multi-kulti-Atmosphäre („Trommeln die?“), sondern auch, weil ihre – südliche, existentielle – Perspektive auf den Klimawandel eine große Bereicherung für das Camp gewesen wäre. Aber was wundern wir uns &#8211; ist doch dieser Vorfall nur repräsentativ für existierende globale Ungleichheit. Die Reisefreiheit, auf die wir in unseren westlichen Ländern so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><img class="alignleft size-full wp-image-181" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-1706.jpg" alt="" width="600" height="149" /></p>
<p>Samstag, 21. August 2010</p>
<p><strong>Keine Reisefreiheit in die BRD</strong></p>
<p>Die erste Enttäuschung: wir erfahren, dass die 5 Leute aus dem Kongo, die sich fürs Camp angemeldet hatten, nicht kommen können. Sie haben, trotz unserer Einladung, kein Visum erhalten. Wir hatten uns auf die afrikanischen Gäste gefreut, nicht (nur) wegen der erwarteten Multi-kulti-Atmosphäre („Trommeln die?“), sondern auch, weil ihre – südliche, existentielle – Perspektive auf den Klimawandel eine große Bereicherung für das Camp gewesen wäre. Aber was wundern wir uns &#8211; ist doch dieser Vorfall nur repräsentativ für existierende globale Ungleichheit. Die Reisefreiheit, auf die wir in unseren westlichen Ländern so stolz sind, existiert nur in eine Richtung.</p>
<p><strong>Letzte Vorbereitungen</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-182" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-1701-180x119.jpg" alt="" width="180" height="119" />Auch ansonsten herrscht Unsicherheit – ca. 100 Menschen sind angemeldet. Aber wie viele werden tatsächlich kommen, wird der der Platz zum Zelten reichen, die sanitären Anlagen, das Essen? Schafft es die Ecotopia-Biketour, die von Nordengland über Frankreich hierher radelt, rechtzeitig auf unserem Camp hier zu sein?</p>
<p>Das Camp ist nun nahezu vollständig aufgebaut. Auch das Handbuch ist nach einer Nachtschicht fast &#8211;  FAST – fertig. Für den ersten Pressetermin schließen wir den Drucker an die Fahrradgeneratoren an, 12 Leute treten in die Pedale, und die erste Version unseres Programms erblickt schnurrend und öffentlichkeitswirksam das Tageslicht.</p>
<p><strong>Erste Besichtigung des Lochs</strong></p>
<p>Mittlerweile sind 60 Menschen auf dem Camp eingetroffen, aus allen Teilen Deutschlands, aus Holland, Belgien, Frankreich, Ungarn. Einige sind mit dem Rad weite Strecken gefahren, um hierher zu kommen.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-183" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-0008-180x135.jpg" alt="" width="180" height="135" />Eine erste Besichtigung des Lochs. Wir sind mit Rädern und Tandems unterwegs, jemand fährt einen Gitarrenspieler auf dem Vordersitz herum, der für die akustische Untermalung sorgt. Bei unseren ersten Besuchen im Februar konnten wir noch zu Fuß bis ans Loch gehen. Mittlerweile hat RWE Erdwälle aufgehäuft, die alten Wege sind versperrt. Sicherheitsvorschriften, so heißt es. Jetzt stehen wir auf dem öffentlichen Aussichtsplatz über den Garzweiler-Tagebau. Eine wunderbare Aussicht habe man von dort, sagte ein RWE-Sprecher bei unserem Vorgesprach. Wunderbar, tatsächlich. Ein kleiner Gran Canyon, menschengemacht. Pfützen, Bagger, eine terrassenartige grau-braune Wüste bis zum Horizont. Irre, was wir alles zu Wege bringen.</p>
<p>Von Dorothee</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freitag – Endlich am Start!</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/endlich-am-start/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 15:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Klimacamp-Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, der 20.08. Der Countdown läuft- letzte Vorbereitungen vor dem Start Mit dem Solarkocher im Kofferraum machte ich mich morgens auf dem Weg ins Klimacamp, zum Aufbauen. Kaum angekommen, war der Jurtenaufbau schon in vollem Gange. Auch für alle anderen gab es genug zu tun. Schilder mussten aufgehängt werden, Inventarlisten erstellt und der Bänke aufgebaut werden. Allmählich trudelten immer mehr Leute des Planungsteams ein, die jeweils einen Teil des Materials mitbrachten. Nur die Lebensmittellieferung aus Soest ließ leider auf sich warten… Highlight war die Ankunft von 3 Kubikmeter Holz und 25 Leihfahrrädern, alles zusammen in unseren Transporter gequetscht, es grenzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><img class="alignleft size-full wp-image-178" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-1713.jpg" alt="" width="600" height="124" /></p>
<p>Freitag, der 20.08.</p>
<p><strong>Der Countdown läuft- letzte Vorbereitungen vor dem Start</strong></p>
<p>Mit dem Solarkocher im Kofferraum machte ich mich morgens auf dem Weg ins Klimacamp, zum Aufbauen. Kaum angekommen, war der Jurtenaufbau schon in vollem Gange. Auch für alle anderen gab es genug zu tun. Schilder mussten aufgehängt werden, Inventarlisten erstellt und der Bänke aufgebaut werden. Allmählich trudelten immer mehr Leute des Planungsteams ein, die jeweils einen Teil des Materials mitbrachten. Nur die Lebensmittellieferung aus Soest ließ leider auf sich warten… Highlight war die Ankunft von 3 Kubikmeter Holz und 25 Leihfahrrädern, alles zusammen in unseren Transporter gequetscht, es grenzte an ein Wunder, dass uns nichts entgegenkam, als wir die Tür öffneten.</p>
<p>Danach gab es noch viele, viele Baustellen zu beseitigen, wie z.B. die Leihräder zu beschriften, am Handbuch weiter zu arbeiten, den Infopunkt einzurichten und Wege zu markieren.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-179" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-84821.jpg" alt="" width="153" height="106" />Untermalt von Musik, die wir per Fahrradgenerator selbst „ertrampelt“ hatten, aßen wir -mittlerweile um die 20 Personen &#8211; die wirklich leckeren Salate und Frühlingsrollen, die unsere Kochgruppe gekocht hatte, zu Abend, bevor es noch in ein letztes spätes Plenum ging, um die Aufgaben für Samstag (und zum Leidwesen einiger auch noch für Freitagabend) zu besprechen. Während das Handbuchteam noch stundenlang an seiner Arbeit saß und über Formulierungen und Bedeutungsnuancen stritt, war für mich, und die meisten anderen, der Tag zu Ende. Nach erfolgreichem Zeltaufbau bei Dunkelheit und einer schmerzhaften Igelbegegnung gingen wir ins Bett.</p>
<p><strong>RWE macht`s möglich: Betreutes Campen</strong></p>
<p>Wieder einmal zeigte RWE vorbildliche Präsenz.</p>
<p>Als wir gerade dabei waren das Klimacamp auszuschildern, hielt ein Wagen neben uns. Durch verschlossene Scheiben versuchte der Fahrer lautstark gestikulierend sich uns mitzuteilen. Trotz der offenen Scheibe auf der Beifahrerseite konnten wir nicht verstehen, was er von uns wollte.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-180 alignright" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/fotografie_ulrichwevers-8517-180x119.jpg" alt="" width="180" height="119" />Mit vertrauenerweckendem Lächeln trat ich an ihn heran und verdeutlichte ihm, dass er bitte die Scheibe herunterkurbeln solle. Nach kurzem Zögern öffnete der Mann das Fenster.</p>
<p>Wie sich herausstellte ist er Angestellter einer Security Firma, die nun den 24-Stunden Service betreut, den RWE extra für uns bereitgestellt hat. Wie uns erklärt wurde, sei dieser für Fragen und Nöte unsererseits immer auf der gegenüberliegenden Seite des Camps erreichbar.</p>
<p>Völlig orientierungslos erkundigte er sich, ob wir seinen Kollegen gesehen hätten. Denn eigentlich solle dieser ihn nun einweisen, da er überhaupt nicht wisse, was seine Aufgabe sei. Doch nun sei der Kollege verschwunden.</p>
<p>Wir erklärten ihm, dass wir ihm leider nicht helfen könnten und schlugen ihm vor, er könne ja mal bei RWE anrufen.</p>
<p>Wie schön, dass RWE auch seinen Security- Mitarbeitern bei ihren Problemen zur Seite steht!</p>
<p>Rhea, Carola und Kirsten</p>
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		<title>Programm en detail</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/programm-en-detail/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 10:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, den 21.8. Die ganze Woche über wird bei uns eine Foto-Reihe ausgestellt: Garzweiler II: Ein Requiem &#8211; Der Exodus der Braunkohledörfer (Andreas Jurgenowski und Marion Überschaer) Seit zweihundert Jahren wird in der Ebene, die sich zwischen Köln und Aachen erstreckt, Braunkohle abgebaut. Ihr Abbau war lange Zeit nur ein zweitrangiges wirtschaftliches Standbein neben den traditionellen Erwerbszweigen Landwirtschaft, Handwerk und Kleinindustrie. Seit sechzig Jahren wandelt sich dieses Bild. Neue Großtechnologien machten es möglich, den Abbau in immer größeren Ausmaßen zu betreiben. Diese Technik kann aber nur kostendeckend arbeiten, wenn ganze Landstriche gleichzeitig „ausgekohlt“ werden. Dafür mussten im Tagebau Frechen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Samstag, den 21.8.</h1>
<p>Die ganze Woche über wird bei uns eine Foto-Reihe ausgestellt:</p>
<h3><span style="color: #993300">Garzweiler II: Ein Requiem &#8211; Der Exodus der Braunkohledörfer (Andreas Jurgenowski und Marion Überschaer)</span></h3>
<p>Seit zweihundert Jahren wird in der Ebene, die sich zwischen Köln und Aachen erstreckt, Braunkohle abgebaut. Ihr Abbau war lange Zeit nur ein zweitrangiges wirtschaftliches Standbein neben den traditionellen Erwerbszweigen Landwirtschaft, Handwerk und Kleinindustrie.</p>
<p>Seit sechzig Jahren wandelt sich dieses Bild. Neue Großtechnologien machten es möglich, den Abbau in immer größeren Ausmaßen zu betreiben. Diese Technik kann aber nur kostendeckend arbeiten, wenn ganze Landstriche gleichzeitig „ausgekohlt“ werden. Dafür mussten im Tagebau Frechen in den 40er und 50er Jahren die ersten Dörfer in ihrer Gesamtheit weichen und wurden nebst Wiesen, Bächen, Gutshöfen und Klöstern abgebaggert. Im Zeichen von Wirtschaftswunder und explodierendem Energiebedarf wurden diese Braunkohledörfer so radikal ausgelöscht wie es bis dahin kaum vorstellbar war: Sie verschwanden nicht nur vom Erdboden, der ganze Erdboden verschwand mit ihnen. Es bleiben Löcher von bis zu 250 Meter Tiefe und kilometerweiter Ausdehnung. Dieses gigantische Umpflügen, Abtragen und Umschichten der Kulturlandschaft schreitet auch heute weiter voran, und im Jahr 2030 werden ca. 50 Dörfer und Weiler von der Erdoberfläche verschwunden sein.</p>
<p>Seit vier Jahren begleiten Marion Überschaer und Andreas Jurgenowski fotografisch das Ende der Dörfer.</p>
<h2 id="Samstagabend">ab 20.30 Uhr: Willkommens-Party</h2>
<h3><span style="color: #800000">Open Fire</span></h3>
<p>Open Fire ist eine vierköpfige Band aus Aachen, die euch beim Klimacamp mit einer bunten Mischung aus Rock, Rock&#8217;n'Roll, Folk, Country, Psychedelic und Latinoelementen einheizen werden. Nähere Infos findet ihr unter www.myspace.com/erifnepo</p>
<p><span style="color: #800000"><br />
</span></p>
<h1>Sonntag, den 22.8.</h1>
<h2 id="SonntagII">Sonntag &#8211; Block II &#8211; 11.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Portrait Garzweiler II (Dirk Jansen, BUND NRW)</span></h3>
<p>Dirk Jansen vom BUND NRW stellt uns den Braunkohletagebau Garzweiler II vor.</p>
<p>Ein Braunkohletagebau stellt den denkbar größten Eingriff in Natur,<br />
Landschaft und soziale Strukturen dar. Seit 30 Jahren kämpft der BUND daher<br />
für den Stopp der Tagebaue und für eine zukunftsfähige Energieversorgung.<br />
Der Vortrag beleuchtet  den ökologischen Super-GAU Garzweiler II und den<br />
Widerstand gegen dieses Jahrhundertprojekt.</p>
<h2 id="SonntagIII">Block III &#8211; 15.oo Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">&#8220;What do you want? Climate Justice!!!&#8221; (Max Ramezani, BUNDjugend)</span></h3>
<p>Der Schlachtruf, der auf keiner Klimademo merhr fehlt, ist seit dem Weltklimagipfel in Kopenhagen: &#8220;What do you want? Climate Justice! When do you want it? Now!!!&#8221;</p>
<p>Erstaunlicherweise benutzen selbst die für den Verhandlungsstillstand verantwortlichen Politiker den Begriff Klimagerechtigkeit für sich &#8211; das erinnert stark an die Vereinnahmung des Nachhaltigkeitsbegriffs bspw. seitens Firmen, die ganz offensichtlich nicht nachhaltig arbeiten&#8230;</p>
<p>Was bedeutet es nun, klimagerecht zu handeln? Gelingt es uns, ein gemeinsames Verständnis dessen zu erlangen? Wo liegt der Unterschied zur Forderung nach Klimaschutz, gibt es überhaupt einen? Welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche, sich lokal oder global für das Klima stark zu machen?</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">Wenn Bagger Heimat fressen &#8211; im Gespräch mit Betroffenen</span></h3>
<p>Der Tagebau Garzweiler II schadet nicht nur Natur und Klima, er nimmt auch 7.600 Menschen für immer die Heimat. Viele führten jahrelange Widerstandskämpfe gegen die Planungen von RWE, bevor das niederschmetternde Urteil zur Umsiedlung über sie verhängt wurde. Es folgen weitere Jahre zermürbendes Warten, die in zähe Verhandlungen um den nie angemessenen Kaufpreis für das eigene zu Hause münden. Heimat lässt sich nicht umsiedeln und so bröckeln jahrhundertealte Dorfgemeinschaften einfach auseinander.</p>
<p>Welche Auswirkungen der Braunkohleabbau für die Betroffenen hat, ist für Außenstehende nicht vorstellbar. Im Gespräch mit einer früheren Widerständlerin und einem ehemaligen Borschemicher können wir zumindest die Spitze des emotionalen Eisbergs erahnen. Sie nehmen sich Zeit für unsere Fragen und teilen uns ihre Erlebnisse mit. Ein Spaziergang in&#8217;s Dorf vermittelt uns ein vages Gefühl für dessen jüngste Entwicklungen.</p>
<h3><span style="color: #993300"><span style="color: #000000"><span style="color: #993300">Pimp my Demo (Helge Bauer, Aktionsbündnis gerechter Welthandel)</span></span></span></h3>
<p>Gelangweilt von der üblichen Latschdemo? Zum x-ten Mal den symbolischen Sarg zu Grabe getragen? Das geht doch auch kreativer! Gerne auch an einem Thema orientiert überlegen wir zusammen wie Demos spaßiger für die Teilnehmer und ansprechender für die Öffentlichkeitswirkung gestaltet werden können.</p>
<h2 id="SonntagIV">Sonntag &#8211; Block IV &#8211; 17.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Aktionsformen der Klimabewegung (Marc Amann, go.stop.act!)</span></h3>
<p>Energiesparen, Demonstrationen, ÖPNV umsonst, Bauplatzbesetzung, Klimacamp, Kohleblockade, Klimatheater, Flughafen-Flash Mob&#8230; welche Aktions- und Protestformen gibt&#8217;s denn eigentlich, um für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu sorgen? Wir tragen zusammen, was uns einfällt und erzählen uns Aktionsgeschichten.</p>
<hr />
<h1>Montag, den 23.8.</h1>
<h2 id="MontagI">Montag &#8211; Block I &#8211; 9.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Countdown 2021 &#8211; Argumente und Aktionen für den Atomausstieg (Tobias Thiele, Naturfreundejugend)</span></h3>
<p>Mit der Lüge von der Stromlücke versuchen die Kraftwerksbetreiber Laufzeitverlängerungen für ihre Atommeiler rauszuschlagen. Die schwarz-gelbe-Bundesregierung hat ihre Argumentation aufgegriffen und suggeriert nun, wir bräuchten längere Laufzeiten der AKWs als Brücke zu den Erneuerbaren. Im Workshop wollen wir die Lügen der Atomfreunde entlarven und uns Aktionen ausdenken, mit denen wir auch andere über deren wahre Absichten aufklären können.</p>
<p>(1 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">Einsteigerwokshop Energiegewinnung (Mona Bricke, Anti-Kohle-Kampagne der Klimaallianz</span>)</h3>
<p>&#8230;</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">Kreativer Straßenprotest (Judith Boßmann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>Grundlagen und Geschichte des kreativen Straßenprotests, Zukunftswerkstatt, gemeinsame Erarbeitung und Durchführung einer öffentlichen Aktion. Dieser Workshop findet in Kooperation mit der Klimakampagne &#8220;Heiße Zeiten-Nimm das Klima in die Hand!&#8221; des Eine Welt Netz NRW statt.</p>
<p>(1 von 4 Blöcken)</p>
<h2 id="MontagII">Montag &#8211; Block II &#8211; 11.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Der neueste Stand der Klimaforschung (Jacob Schewe, PIK Potsdam)</span></h3>
<p>Jacob Schewe gibt einen Überblick über den neueste Stand der Klimaforschung:  Ursachen, Folgen und Risiken des Kimawandels sowie die physikalischen Grundlagen für ein gerechtes Klimaabkommen. Die TeilnehmerInnen können sich individuell informieren, dem Referent Fragen stellen und miteinander diskutieren.</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">Countdown 2021 &#8211; Argumente und Aktionen für den Atomausstieg (Tobias Thiele, Naturfreundejugend)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">Kreativer Straßenprotest (Judith Boßmann, Eine Welt Netz NRW; &#8220;Heiße Zeiten&#8221;)</span></h3>
<p>(2 von 4 Blöcken)</p>
<h2 id="MontagIII">Montag &#8211; Block III &#8211; 15.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Mit welchem neuen globalen Ansatz zur Lösung der Klimakrise? (Peter Vogelsanger, Schweizer Klimaaktivist)<br />
</span></h3>
<p>Verschiedentlich wurden aus der Zivilgesellschaft oder Wissenschaft Ansätze zur Lösung der Klimakrise vorgeschlagen, die internationalisierbar oder globalisierbar sind und (in verschiedenem Ausmaß, in verschiedener Weise) die Anforderung der Gerechtigkeit berücksichtigen.  Besonders in der akuten und sich wohl weiter zuspitzenden Krise des UNFCCC-Prozesses, dürften solche alternativen Vorschläge an Wichtigkeit gewinnen.  Welche sind einige dieser Vorschläge, und warum sind sie für uns Klimaaktivisten wichtig?  Im Rahmen des Workshops werden verschiedene Vorschläge erläutert und einander gegenüber und zur Diskussion gestellt.<br />
(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">Die Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen &#8211; eine Verhandlungstragödie? (Florian Mersmann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie)</span></h3>
<p>&#8230;</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">Out of Fashion (Uwe Schürmann, attac)</span></h3>
<p>Warum ist in einem T-Shirt aus reiner Baumwolle nur 70 Prozent Baumwolle? Warum reist eine Jeans 50.000 Kilometer weit? Warum tragen Altkleidersammlungen zur Armut in Afrika bei? Und was hat das Ganze mit Globalisierung zu tun? Diesen und anderen Fragen wird im Workshop „Out of Fashion“ nachgegangen. Es werden Alternativen und kreative Formen des Protests aufgezeigt und die Grenzen derlei Konsumkritik diskutiert. Mittels kurzen Inputreferaten und ausreichenden Informationsmaterialien werden die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt selbst Position zu beziehen und Perspektiven für eine ganz andere „Mode“ zu entwerfen.</p>
<p>(1 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Stelzenbau (Lars Hoff, Aktionsbündnis Gerechter Welthandel)</span></h3>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">Mit ein paar einfachen Materialien werden wir unsere eigenen Stelzen bauen. Bitte ein altes paar Schuhe mitbringen (werden verbaut).</span></span></p>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">(geht über 2 Blöcke und  gegebenenfalls in die &#8220;Open Space&#8221;, bei Bedarf auf Englisch)<br />
</span></span></p>
<h2 id="MontagIV">Montag &#8211; Block IV &#8211; 17.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Pimp my Infostand (Helge Bauer, Aktionsbündnis gerechter Welthandel)</span></h3>
<p>Ein Tapeziertisch übervoll mit Flyern und Infomaterial und die obligatorische Unterschriftenliste, so sehen oft Infostände in der Fußgängerzone aus. Wie kann ich in der Gestaltung eines Infostandes Situationen schaffen, die Außenstehende dazu einladen stehen zu bleiben?</p>
<h3><span style="color: #993300">Kohleausstieg selber machen! &#8211; keine neuen Kohlekraftwerke in Deutschland (Mona Bricke, Anti-Kohle-Kampagne der Klimaallianz)</span></h3>
<p>In Deutschland sind momentan 10 Kohlekraftwerke in Bau und 12 weitere in Planung, so viele wie sonst nirgendwo in Europa. 14 weitere geplante Klimakiller konnten in den letzten Jahren verhindert werden. Im Workshop erfahrt ihr, wie und wo der Widerstand gegen geplante Kohlekraftwerke momentan aussieht, welche Aktionen geplant sind und wie ihr euch einbringen könnt. Es soll auch darum gehen, eure eigenen Aktionsideen vorzustellen und zu diskutieren und die Proteste miteinander zu vernetzen.</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">Out of Fashion (Uwe Schürmann, attac)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Stelzenbau (Lars Hoff, Aktionsbündnis Gerechter Welthandel)</span></h3>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">(Fortsetzung aus Block III)</span></span></p>
<hr />
<h1>Dienstag, 24.8.</h1>
<h2 id="DienstagI">Dienstag &#8211; Block I &#8211; 9.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Planspiel: Weltklimakonferenz &#8220;Cooling Down!&#8221; (Dirk Ulrich, Institut für kreative Technologien und humane Entwicklung)</span></h3>
<p>Die Fakten über den Klimawandel sind bekannt, daran ist „Kopenhagen“ nicht gescheitert. Auch im November in Cancun, dem Ort des nächsten Versuches zu einem weltweit verbindlichen neuen Klimaabkommen zu kommen, wird es wieder erkennbar werden – es fehlt die Erfahrung, in globalen Zukunftsfragen zu einem Konsens zu kommen. „Cooling down!“ ist eine seriöse Simulation einer „Weltklimakonferenz“ die auch gespielt werden kann. Hier kann jeder lernen, was es heißt, Zukunftsverantwortung in der Gegenwart wahrzunehmen. Unterhaltsam, spannend und lehrreich.</p>
<p>(auf Englisch, 1 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">Über Bio-Food und Treibhausgase im Essen (Nicole Janz, BUNDjugend Berlin)</span></h3>
<p>Bei diesem Workshop erfahrt ihr, welche Auswirkungen es auf die Welt hat, wenn ihr einen Burger esst. Oder warum ihr nicht unbedingt zum Apfel aus Argentinien greifen solltet, auch wenn der bio ist &#8211; eben alles, was ihr zu klima(un)freundlicher Ernährung wissen wollt.</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">Kreativer Straßenprotest (Judith Boßmann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>(3 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Gewaltfreies Aktions- und Blockadetraining (Marc Amann, go.stop.act!)</span></h3>
<p>Wenn andere Protestformen gescheitert sind, bleibt oft der Zivile Ungehorsam, um gegen Kohle- und Atomkraftwerke und andere Klimakiller vorzugehen. Im gewaltfreien Aktionstraining werden die Grundlagen von solchen Aktionen, wie z.B. Sitzblockaden, besprochen und in Rollenspielen ausprobiert.</p>
<p>(1 von 2 Blöcke, auf Englisch)</p>
<h2 id="DienstagII">Dienstag &#8211; Block II &#8211; 11.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Rohstoffe und Menschenrechte (Dorothee Häußermann und Sebastian Rötters, FIAN)</span></h3>
<p><span style="font-family: Trebuchet MS;font-size: small">Deutschland setzt nach wie vor auf heimische Braun- und importierte Steinkohle und ignoriert dabei die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen entlang der Produktionskette. Die eingesetzte Steinkohle stammt mittlerweile vor allem aus Russland, Kolumbien, Australien und Südafrika. Die Folgen für Mensch und Natur sind in vielen Abbaugebieten verheerend, wie am Beispiel Kolumbien gezeigt werden soll. Der massive Einfluss der Kohleverbrennung auf das Klima zerstört die Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit in ökologisch sensiblen Regionen. Der Klimawandel gefährdet schon jetzt die Nahrungsmittel- und Wasserversorgung vieler Millionen Menschen. Der Workshop beleuchtet die menschenrechtlichen Auswirkungen des ungebremsten Kohleverbrauchs.</span></p>
<h3><span style="color: #993300">Kreativer Straßenprotest (Judith Boßmann, Eine Welt Netz NRW; &#8220;Heiße Zeiten&#8221;)</span></h3>
<p>(4 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Planspiel: Weltklimakonferenz &#8220;Cooling Down!&#8221; (Dirk Ulrich, Institut für kreative Technologien und humane Entwicklung)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Gewaltfreies Aktions- und Blockadetraining (Marc Amann, go.stop.act!)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h2 id="DienstagIII">Dienstag &#8211; Block III &#8211; 15.00 Uhr</h2>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H3 { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3><span style="color: #993300">Freikaufen gilt nicht! Der CDM und die flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls </span><span style="color: #993300"><span style="color: #993300">(Manu</span>el Graf, BUND)</span></h3>
<p>Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde den Industriestaaten eine gewisse Flexibilität ber der Emissionsreduktion gewährt. Teile davon dürfen auch in anderen Staaten stattfinden und zugekauft werden. Gerade der projektbasierte Zertifikatehandel zwischen Industrie- und Entwicklungsländern (CDM) hat sich zu einem riesigen Markt entwickelt. Der Vortrag stellt die verschiedenen Mechanismen vor, zeigt die fundamentalen Probleme und unerfüllten Versprechungen auf und setzt die Debatte in den Kontext der Klimagerechtigkeit.</p>
<h3><span style="color: #800000">Fahrradexkursion zu einem rekultivierten Tagebaugebiet (Dorothea Schubert, BUND NRW)</span></h3>
<p>Ein Tagebau „wandert“ durch die Landschaft. Was vorne „gefressen“ wird, wird dahinter zur „rekultivierten“ Fläche. Wir wollen uns bei einer gemütlichen Fahrradtour entlang der nördlichen Abbaukante das „Davor und Danach“ ansehen – und vergleichen.</p>
<p>(1 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">Im Kampf um&#8217;s Klima &#8211; Umweltschutz und Politik (Dirk Jansen, BUND NRW)</span></h3>
<p>Alle PolitikerInnen reden vom Klimaschutz, nur keiner handelt konsequent.<br />
Während sich die Globaltemperaturen weiter erhöhen, boomt der Bau von<br />
Klimakiller-Kraftwerken. Umso wichtiger ist der außerparlamentarische<br />
Widerstand. Der Vortrag erläutert die klimaschutzpolitischen Notwendigkeiten<br />
und stellt die Handlungsfelder eines Umweltverbandes vor.</p>
<h2 id="DienstagIV">Dienstag &#8211; Block IV &#8211; 17.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">&#8220;Saubere Kohle&#8221; als Brücke zu den Erneuerbaren Energien? (Peter Viebahn, Wuppertal Institut für Klima, Umwel<span style="color: #993300">t, Ene</span>rgie)</span></h3>
<p>Wie sinnvoll ist die Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) aus Kraftwerken und die nachfolgende unterirdische Lagerung?</p>
<p>Was steckt hinter Konzepten wie Clean Coal oder CCS, der Abtrennung von CO2 aus fossilen Kraftwerken und anschließender unterirdischer Einlagerung? Sind sie, wie von Politik, Industrie, aber auch von NGOs behauptet, als &#8220;Brückentechnologie&#8221; nötig, bis die Erneuerbaren Energien so weit sind? Oder behindern sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien? Nach einem einführenden Vortrag sollen diese Fragen mit den Teilnehmern diskutiert werden.</p>
<p><a href="http://www.wupperinst.org/info/entwd/index.html?beitrag_id=1419&amp;bid=6">(http://www.wupperinst.org/info/entwd/index.html?beitrag_id=1419&amp;bid=6)</a></p>
<h3><span style="color: #800000">Fahrradexkursion zu einem rekultivierten Tagebaugebiet (Dorothea Schubert, BUND NRW)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<hr />
<h1 id="Mittwoch">Mittwoch, 25.8.</h1>
<h2>Fahrraddemonstration um&#8217;s Loch</h2>
<h2 id="Mittwochabend">ab 20.30 Uhr: Bergfest!</h2>
<h3><span style="color: #800000">Society of Suicide</span></h3>
<p>Society of Suicide ist eine fünfköpfige Punkrock-Kapelle aus Jülich. Seit Ende 2006 rocken die Jugendlichen, haben 2009 ihre erste EP „Louder to see“ veröffentlicht und bereits zahlreiche Konzerte (darunter eine Support Show für die kanadischen Billy Talent in der Westfalenhalle Dortmund) gespielt.</p>
<hr />
<h1>Donnerstag, 26.8.</h1>
<h2 id="DonnerstagI">Donnerstag &#8211; Block I &#8211; 9.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">CCS -  Das Aus für die Kohlekraft (Simon Straub, gegenstrom Berlin)</span></h3>
<p>CCS bedeutet Carbon Capture and Storage und meint das Speichern von klimaschädlichem CO2 in unterirdische Lagerstätten. Dadurch sollen zum Beispiel die 29 in Deutschland geplanten Kohlekraftwerke klimaneutral werden. Kohle – eine saubere Energie durch CCS? Oder droht ein zweites Gorleben? Der Workshop gibt einen Überblick warum das nicht so ist, wo und warum gerade dennoch an CCS gearbeitet wird und warum Kohlekraft in Deutschland mit der Speicherung steht oder fällt.</p>
<h3><span style="color: #993300">Strom kommt aus der Steckdose (Florian Pithan, Greenpeace Aachen)</span></h3>
<p>Wieviel elektrische Energie brauchen wir, und wie können wir sie erneuerbar bereitstellen?</p>
<p>(1 von 2 Blöcken, auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">&#8220;Klima futsch!&#8221; &#8211; Erdöl Planspiel (Dave Tijok, Erfinderclub THINKenergy)</span></h3>
<p>Wollt ihr die Zusammenhänge von Erdöl, Hungersnöten, Weltwirtschaftskrisen und Umweltkatastrophen mal „live“ entdecken? Die Teilnehmer des Planspiels versetzen sich in Entwicklungs- oder Industrieländer hinein und spielen aus dieser Position die Weltwirtschaft nach – nachvollziehbar und erfahrbar mit all ihren Schattenseiten. Für diesen Workshop braucht ihr keinerlei Vorwissen sondern lediglich Neugier und Interesse. Und ihr könnt Dave immer ganz viele Fragen stellen – das stört ihn nicht.</p>
<h3><span style="color: #800000">Theater gegen Klimawandel (Catherine Schumann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>Entwicklung einer Performance mit dokumentarischem Charakter. Ziel soll es sein, dem Phänomen Braunkohleabbau, seinen klimapolitischen Folgen sowie seinen entwicklungspolitischen Perspektiven auf den Grund zu gehen und dabei insbesondere den Standort Garzweiler zu berücksichtigen. Phantasie und Spielfreude der Zielgruppe soll angeregt werden und gemeinsam wird erarbeitet, welche Form sich eignet, ein politisches Thema theatral umzusetzen. Jeder unserer „Kreativ-Workshops“ verknüpft inhaltliche-thematische Aspekte mit kreativen Methoden. Durchgeführt wird der Workshop von  Catherine Schumann,  Regieassistentin des Schauspielhaus Köln, sowie  einem Bildungsreferent des Eine Welt Netz NRW e.V. Dieser Workshop findet in Kooperation mit der Klimakampagne &#8220;Heiße Zeiten-Nimm das Klima in die Hand!&#8221; des Eine Welt Netz NRW statt.</p>
<p>(1 von 4 Blöcken)</p>
<h2 id="DonnerstagII">Donnerstag &#8211; Block II &#8211; 11.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Ziel 50/50 bei Mobilität 2050 (Manfred Treber,Germanwatch)</span></h3>
<p>Elemente zukunftsfähigen Verkehrs mit einer Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs werden vorgestellt</p>
<h3><span style="color: #993300">Erlebnis Baumklettern (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p>Mit Seilen in die obersten Wipfel klettern und die<br />
Baumkrone aus einer neuen Perspektive erleben. Unter Anleitung des  Kursleiters werden erlebnisreiche Schritte zum gesicherten Klettern im  Baum unternommen, in denen Höhe neu erfahren wird und ein anderer  Blickwinkel auf&#8217;s Camp gewonnen wird. Eine gute Konstitution ist  Voraussetzung; Kletter- oder Höhenerfahrung nicht notwendig.</p>
<h3><span style="color: #993300">&#8220;Klima futsch!&#8221; &#8211; Erdöl Planspiel (Dave Tijok, Erfinderclub THINKenergy)</span></h3>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">(2 von 2 Blöcken)</span><br />
</span></p>
<h3><span style="color: #993300">Strom kommt aus der Steckdose (Florian Pithan, Greenpeace Aachen)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">Theater gegen Klimawandel (Catherine Schumann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>(2 von 4 Blöcken)</p>
<h2 id="DonnerstagIII">Donnerstag &#8211; Block III &#8211; 15.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Klimawandel für EinsteigerInnen (Daniel Worrings, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>Angeleitete Diskussion zum Verständnis des Klimawandels anhand folgender Leitfragen: Was ist der Treibhauseffekt? Was sind seine Ursachen und was sind die Folgen für Mensch und Natur? Was bedeutet Klimagerechtigkeit? Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die weltweite Entwicklung? Je nach Alter mehr oder weniger spielerische Elemente, höhere/geringere Informationsdichte. Dieser Workshop findet in Kooperation mit der Klimakampagne &#8220;Heiße Zeiten-Nimm das Klima in die Hand!&#8221; des Eine Welt Netz NRW statt.</p>
<h3><span style="color: #993300"><strong>Wege zu einer ökologischen und sozial gerechten Landwirtschaft (Mathias von Mirbach, Kattendorfer Hof, und Dorothee Häußermann, FIAN)</strong></span></h3>
<p>Der Agrarsektor erzeugt nach verschiedenen Schätzungen zwischen 32 und 50 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Doch trotz des massiven Einsatzes fossiler Ressourcen hungern eine Milliarde Menschen. Sowohl energietechnisch als auch ernährungspolitisch gesehen handelt es sich also bei der industriellen Landwirtschaft ganz klar um ein Auslaufmodell. In dem Workshop werden zunächst Probleme und Lösungen auf einer globalen Ebene dargestellt. Dann soll am Beispiel des Kattendorfer Hofs erklärt werden, wie alternative Formen des Wirtschaftens funktionieren können. Ziel der Veranstaltung ist die Planung konkreter Schritte zum Aufbau einer „Freihofbewegung“ nach Vorbild der französischen AMAPs und der amerikanischen CSA (Community Supported Agriculture).</p>
<h3><span style="color: #800000">ActionSamba &#8211; Pink Recycling! (Martin Weller)</span></h3>
<p>Samba bringt Leben in politische Aktionen. Als Instrumente dienen uns Wasserkanister, Konservendosen, und was wir sonst so in die Finger bekommen. Auf zum subversiven Karneval! Eine Einführung ins Sambatrommeln und das „Rythms of Resistance“ Nezzwerk, keine Vorkenntnisse nötig.</p>
<p>(1 von 4 Blöcken, bei Bedarf auf Englisch)</p>
<h2 id="DonnerstagIV">Donnerstag &#8211; Block IV &#8211; 17.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">100% Neue Energien (Stephan Grüger, EUROSOLAR)</span></h3>
<p>100 Mrd Euro jährlich für Arbeit und Wirtschaft &#8211; duch 100% Neue Energien!</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">Erlebnis Baumklettern (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p>Kurztripp mit Seilklettertechnik in den Baum</p>
<p>(Wiederholung des Workshops aus Block II)</p>
<h3><span style="color: #800000">ActionSamba &#8211; <span style="color: #ff00ff">Pink</span> Recycling! (Martin Weller)</span></h3>
<p>(2 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Film zum Transition Town Konzept (Gerd Wessling, </span><span style="color: #993300">Training for Transition)</span></h3>
<hr />
<h1>Freitag, 27.8.</h1>
<h2 id="FreitagI">Freitag &#8211; Block I &#8211; 9.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Transition Towns (Gerd Wessling,Training for Transition)</span></h3>
<p>Gerd Wessling &#8211; Mitgründer von Transition Town Bielefeld &amp; Transition Training in Deutschland &#8211; wird erst einen Vortrag zum Thema halten &amp; danach einen kurzen Workshop leiten.</p>
<p>Ziele des Workshops:</p>
<p>* Ein klareres Verständnis für die aktuelle globale Lage sowie den Kontext aus dem heraus sich Transition Initiativen bilden entwickeln und die Möglichkeiten zur Transformation verstehen lernen, welche sich aus dem Klimawandel, dem Ölförder-Maximum (Peak Oil) sowie der Wirtschaftskrise ergeben.</p>
<p>* Verstehen wie genau das Transition Modell funktioniert &#8211; inklusive intensiver Beschäftigung mit den 12 Schritten und wie z.B. von der Inspiration und einer Gründungsgruppe hin zu vielen aktiven AGs zu kommen ist</p>
<p>* Überblick über aktuelles aus der Transition-Welt; international sowie im deutschsprachigen Raum</p>
<p>* Vorstellung hilfreicher Gruppen- und Veranstaltungs-Techniken</p>
<p>* Eine gemeinsame Übung zu Deep Ecology nach Joanna Macy</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #993300">Die Seilklettertechnik (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p>Für diejenigen, welche am Donnerstag Lust auf mehr bekommen haben gibt  es heute mehr Klettern und mehr Baum &#8211; so fern wir bei der Suche nach geeigneten  Bäumen fündig werden. Ihr bekommt Profitechniken zur Hand, die es ermöglichen euch selbständig im Baum zu bewegen. An Seilen gesichert erreicht ihr die äußersten Bereiche der Kronenperipherie. Mittels der  gezeigten Techniken habt Ihr die Möglichkeit, Euch alle Bereiche des  Baumes sicher zu erschliessen. Ein bisschen Abenteuer-  und Entdeckerromantik gibt&#8217;s neben dem intensiven Erleben der Bewegung im Baum dann auch noch ganz nebenbei.<br />
Dieser Kurs gibt Euch jedoch keine Techniken für selbständige<br />
Baumbesteigungen oder Baumbesetzungen zur Hand! Voraussetzungen sind der Besuch eines der beiden Workshops am Vortag  sowie eine gute körperliche und psychische Konstitution. Maximal 5  Teilnehmende möglich.</p>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">(1 von 4 Blöcken)<br />
</span></span></p>
<h3><span style="color: #800000">Theater gegen Klimawandel (Catherine Schumann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>(3 von 4 Blöcken)</p>
<h2 id="FreitagII">Freitag &#8211; Block II &#8211; 11.30 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #800000">Klima.Macht.Flucht. &#8211; Die sozialen Folgen des Klimawandels sichtbar machen! (Ole Hilbrich)</span></h3>
<p>Migration und Flucht sind zwei Antworten für Menschen, die durch den Klimawandel ihre Lebensgrundlage verlieren. Doch überall stoßen sie auf Grenzen, nicht zuletzt in der „Festung Europa“. Der Workshop führt in die Debatte um Klimawandel, Migration und die dahinterstehenden Machtverhältnisse ein.</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie in Nord und Süd (Alexis Pssadakis, attac)</span></h3>
<p>Seit etwa 2007 entwickelt sich eine neue internationale Bewegung, die das Konzept &#8220;Klimagerechtigkeit&#8221; ins Feld führt. Ihr geht es nicht &#8220;nur&#8221; um Umweltschutz, sondern sie vertritt die Position, dass ökologische und soziale Konflikte gemeinsam zu lassen sind, dass Klimapolitik auch immer sozial gerecht sein muss und dass tatsächliche Gerechtigkeit sowieso nur sozial-ökologisch gestaltet werden kann. Eines dieser Netzerke ist Climate Justice Now! (www.climate-justice-now.org), indem sowohl Organisationen aus dem Norden als auch aus dem Süden vernetzt sind. Kernforderungen des Netzwerks sind, dass die fossilen Ressourcen im Boden bleiben müssen, ein Ende des Wachstumswahns, Energiedemokratie und dass der der Norden seine Klima-Schuld(en) an den Süden abzubezahlen hat. Schließlich ist er historisch für den größetn Teil der Treibhausemissionen in der Atmosphäre verantwortlich. Das allerdings bedeutet erhebliche entwicklungspolitische Anstrengungen! Nord-Süd-Gerechtigkeit ist ganz neu zu denken. Eine große Rolle spielt außerdem die Forderung nach Energiedemokratie &#8211; d.h. die Energiekonzerne zerlegen, in die öffentliche Hand bringen und demokratisch kontrollieren. Ob das auch in NRW geht?</p>
<h3><span style="color: #800000">Theater gegen Klimawandel (Catherine Schumann, Eine Welt Netz NRW)</span></h3>
<p>(4 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Die Seilklettertechnik (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p><span style="color: #993300"><span style="color: #000000">(2 von 4 Blöcken)</span><br />
</span></p>
<h2><a name="FreitagIII">Freitag &#8211; Block III </a>- 15.00 Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Es war einmal&#8230; ein Gletscher – Herausforderungen und Chancen des Klimawandels am Beispiel Bolivien (Katja Busch, Bildung trifft Entwicklung)</span></h3>
<p>Den Anden schmelzen ihre Schneedecken davon, und was zunächst nur die südamerikanischen Skihasen durch den Verlust ihrer Spielwiese Chacaltaya aufrüttelte, wird mehr und mehr für alle Bolivianer im Ballungsraum La Paz existenziell, denen buchstäblich das Wasser abgegraben wird. Aber nicht nur die Höhen sind gezeichnet, auch die Menschen im tropischen Tiefland müssen sich an das wandelnde Klima anpassen. Und entdecken mit Hilfe der Regierung neue Wege, ihre Waldressourcen zu vermarkten…</p>
<p>(1 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Kostenloser ÖPNV (Michelle Wenderlich, Berlin fährt frei/gegenstromberlin)</span></h3>
<p>In diesem Workshop wird über die Gründe für den kostenlosen ÖPNV wie über seine Umsetzung diskutiert; es wird über bereits bestehende Kampagnen berichtet und Ideen zu Zukünfitgen gesponnen.</p>
<p>(auf Englisch)</p>
<h3><span style="color: #800000">ActionSamba &#8211; <span style="color: #ff00ff">Pink </span>Recycling! (Martini Weller)</span></h3>
<p>(3 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Die Seilklettertechnik (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p>(3 von 4 Blöcken)</p>
<h2><a name="FreitagIV">Freitag &#8211; Block IV </a>- 17.oo Uhr</h2>
<h3><span style="color: #993300">Film: Kaltes Otzenrath und heißer Widerstand in Film und Realität</span><span style="color: #800000"> (Alexis Passadakis, attac)</span></h3>
<p>In dem 3-D-Movie Avatar heizen die Na&#8217;vi auf dem Mond Pandora dem Konzern und seinen Söldnern, die auf der Suche nach Energierohstoffen sind, ordentlich ein. Otzenrath ist (leider) nicht Hollywood. Der Film &#8220;Otzenrath &#8211; 3 Grad kälter&#8221; zeigt hautnah und eindrucksvoll die &#8220;Umsiedlung&#8221; genannten Dorfzerstörungen im Braunkohlentagebaugebiet Garzweiler und die Folgen für die dort Lebenden; eine fesselnde Studie über die Macht der Energiekonzerne. Massiver Protest schlug Energiekonzernen allerdings in den vergangenen Jahren in vielen Ländern des Südens u.a. in Peru, Bolivien und Kolumbien entgegen. Insbesondere indigene Gruppen verteidigen sich dort gegen Vertreibungen durch Öl- und Kohleindustrie. Ca. 7 Prozent der in der Bundesrepublik verbrannten Steinkohle kommt im übrigen aus Kolumbien. Unter welchen Bedingungen findet der Protest dort statt? Wie können entwicklungspolitische Handlungsoptionen und internationale Solidarität im Nord-Süd-Kontext aussehen? Es werden Ausschnitte aus dem Film &#8220;Otzenrath &#8211; 3 Grad kälter&#8221; gezeigt.</p>
<h3><span style="color: #993300">Es war einmal&#8230; ein Gletscher – Herausforderungen und Chancen des Klimawandels am Beispiel Bolivien (Katja Busch, Bildung trifft Entwicklung)</span></h3>
<p>(2 von 2 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #800000">ActionSamba &#8211; <span style="color: #ff00ff">Pink</span> Recycling! (Martin Weller)</span></h3>
<p>(4 von 4 Blöcken)</p>
<h3><span style="color: #993300">Die Seilklettertechnik (Andreas Piepenburg, Ausbilder Seilklettertechnik)</span></h3>
<p>(4 von 4 Blöcken)</p>
<hr />
<h1>Samstag, 28.8.</h1>
<h2 id="Samstag">&#8220;Straßenfest trotz(t) Kohlenpest!&#8221;</h2>
<p>Wir bringen Leben nach Borschemich und laden alle Interessierten ein, mit uns zu feiern! Mit einem bunten Strauß von Informations- und Aktionsständen, Kunst &amp; Kreativität sowie einer großen gemeinsamen Abschlussaktion tragen wir unsere Meinung nach außen.</p>
<h2 id="Abschlussabend">ab 20.30 Uhr: Abschlussparty!</h2>
<h3><span style="color: #800000">Krikela</span></h3>
<p>Krikela – ein paar Stichworte: Antifolk und Hamburger Schule treffen Funny van Dannen und Team Dresch und erzählen sich was. Schonungslos ehrliche Texte, gepaart mit unverschnörkelter Gitarren- und Ukulelenmusik und kantigem Gesang. Traurigkeit mit hoffnungsgebender Selbstironie, komischer Humor, punkige Wut, verpackt in viel zu viele Silben pro Takt. Traurig, albern, witzig, kritisch, queer, echt. You say: liedermaching, we say: DIE!!!&#8230;.</p>
<h3><span style="color: #800000">Degree of Freedom</span></h3>
<p>Von der Swing-bis zur Rockparty in akustischem Gewand, Songs zum Mitsingen, Tanzen und Träumen!</p>
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		<title>Klimaaction(-camp) in Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 06:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 29. 5. bis 6. 6. fand bei Bonn parallel zu den Klimazwischenverhandlungen ein Klimacamp statt. Es war Teil der Klimawelle, ein Bündnis für Klimagerechtigkeit dem neben vielen anderen Organisationen wie z. B. attac, der Grünen Jugend und Robin Wood auch die BUNDjugend angehört. Wir waren mit einigen Aktiven vom 2.6. bis 6.6. dabei und fanden das Campfeeling super: Die Vielfalt von Anhängern verschiedener sozialer Bewegungen war beeindruckend, die Infrastruktur mit selbst gebastelter Dusche, Kompostklos, Vokü (Unmengen gespendeter Tofu), Medienzelt, Infostand und so weiter klasse und die Stimmung einfach total sommerlich. Das Camp war eine Plattform für die Vernetzung internationaler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-128" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/IMG_0171homepage_kc-hp.png" alt="" width="600" height="200" />Vom 29. 5. bis 6. 6. fand bei Bonn parallel zu den Klimazwischenverhandlungen ein Klimacamp statt. Es war Teil der Klimawelle, ein Bündnis für Klimagerechtigkeit dem neben vielen anderen Organisationen wie z. B. attac, der Grünen Jugend und Robin Wood auch die BUNDjugend angehört.</p>
<p>Wir waren mit einigen Aktiven vom 2.6. bis 6.6. dabei und fanden das Campfeeling super: Die Vielfalt von Anhängern verschiedener sozialer Bewegungen war beeindruckend, die Infrastruktur mit selbst gebastelter Dusche, Kompostklos, Vokü (Unmengen gespendeter Tofu), Medienzelt, Infostand und so weiter klasse und die Stimmung einfach total sommerlich.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-129" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/IMG_0147homepage-180x135.png" alt="" width="180" height="135" />Das Camp war eine Plattform für die Vernetzung internationaler Bewegungen wie Climate Justice Now sowie dem Klimateam von young Friends of the Earth, viele der Anwesenden kamen dementsprechend aus Frankreich, Spanien, England, den USA etc.</p>
<p>Es bot ebenfalls Raum für die Planung verschiedener Aktionen: So wurde am Donnerstag eine Fahrraddemo veranstaltet. Am Freitag gab es eine Aktion vor dem Maritim, dem Hotel wo die Verhandlungen stattfinden. Ca. 40 Personen formten eine Weggabelung an der die vorbeikommenden Delegierten sich dazu bekennen mussten, ob sie den Cochabamba Text oder das Kopenhagen accord  in den kommenden Verhandlungen unterstützen werden. (Der Cochabamba Text ist ein Dokument, das die &#8220;Rechte der Mutter Erde&#8221; einfordert und weitaus vielversprechender für den Klimaschutz ist als der Kopenhagen accord. )</p>
<p>Am Samstag schließlich, vor der eigentlichen Demonstration, fand ebenfalls vor dem Verhandlungsgebäude die symbolische Blockade eines von Merkel und Röttgen gesteuerten Kohlelasters statt.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-130 alignleft" style="border: 1px solid black" src="http://www.klimacamp2010.de/files/IMG_0166homepage-180x135.png" alt="" width="180" height="135" />Die Demo am Nachmittag war dann richtig gut: Die Stimmung war einfach super, es waren viele junge und einige ältere Menschen aus ganz Europa da die kreativ und laut für mehr Klimagerechtigkeit protestierten. Verstärkt wurde das Bild einer bunten und fröhlichen Masse durch eine große Samba Gruppe, mehrere Großpuppen und viele einfallsreiche Verkleidungen. Wir haben sowohl während des Camps als auch auf der Demo sehr viele Menschen auf unser Klimacamp beim Braunkohletagebau Garzweiler angesprochen wobei wir auf viel Interesse stießen. Super war auch, dass &#8220;unser Camp&#8221; bei der Abschlusskundgebung erwähnt wurde.</p>
<p>Insgesamt waren wir alle glücklich, in Bonn vor Ort gewesen zu sein. Wir haben einiges mitgenommen an Erfahrungen, die wir nutzen wollen um unser Klimacamp möglichst offen zu gestalten und einer breiten Bevölkerungsschicht zugängig zu machen.</p>
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		<title>Teilnahmebedingungen</title>
		<link>http://www.klimacamp2010.de/teilnahmebedingungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 09:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klimacamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos & Anmeldung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klimacamp.bundjugend.de/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Das Klimacamp 2010 wird durch alle Interessierten, alle Teilnehmenden gestaltet. Bereits im Vorfeld, bei der Organisation, sowie während des Camps ist die Mitwirkung und Unterstützung Aller möglich, gewünscht und vielfach erforderlich! Um das Klimacamp mit Programm, vegetarischem Essen und ohne Strom aus der Dose organisieren zu können erheben wir einen Teilnahmebeitrag. In diesem sind die Verpflegung, die Nutzung der Camp-Infrastruktur und das Programm enthalten! Auf Nachfrage gewähren wir einen Sozialrabatt; deine Teilnahme soll schließlich nicht am Geld scheitern. Das Klimacamp darf jedoch ebenfalls nicht am Geld scheitern! Für die Planung des Camps bitten wir um Anmeldung bis zum 31. Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Klimacamp 2010 wird durch alle Interessierten, alle Teilnehmenden gestaltet. Bereits im Vorfeld, bei der Organisation, sowie während des Camps ist die Mitwirkung und Unterstützung Aller möglich, gewünscht und vielfach erforderlich!</p>
<p>Um das Klimacamp mit Programm, vegetarischem Essen und ohne Strom aus der Dose organisieren zu können erheben wir einen Teilnahmebeitrag. In diesem sind die Verpflegung, die Nutzung der Camp-Infrastruktur und das Programm enthalten! Auf Nachfrage gewähren wir einen Sozialrabatt; deine Teilnahme soll schließlich nicht am Geld scheitern. Das Klimacamp darf jedoch ebenfalls nicht am Geld scheitern!</p>
<p>Für die Planung des Camps bitten wir um Anmeldung bis zum 31. Juli 2010. Wir stellen dann den Teilnahmebeitrag in Rechnung, der vor Beginn des Camps zu überweisen ist.</p>
<p>Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können – wenn sie nicht von ihren Eltern begleitet werden – nur an der Veranstaltung teilnehmen, wenn sie von einer volljährigen Aufsichtsperson begleitet werden und eine <a href="http://www.klimacamp2010.de/files/Einverstaendnis-16.pdf" target="_blank">Einverständniserklärung</a> eingereicht haben. 16- bis 17-jährige Jugendliche brauchen eine <a href="http://www.klimacamp2010.de/files/Einverstaendnis-16-18.pdf" target="_blank">Einverständniserklärung</a> mit gültigem Personalausweis, Führerschein oder Reisepass. Unter 18-Jährige erhalten per Post eine Einverständniserklärung, sobald ihre Anmeldung bei uns eingegangen ist. Die Anmeldung wird erst mit dem Rückversand der ausgefüllten Erklärung gültig.</p>
<p>Im Hinblick auf die Nachbarschaft und das Zusammenleben im Camp werden zu Beginn im Plenum Campregeln festgelegt. Bei groben Verstößen gegen diese können Teilnehmende kostenpflichtig vom Camp ausgeschlossen werden.</p>
<p>Die BUNDjugend NRW tritt beim Klimacamp als Veranstalter auf. Unsere Haftung für Schäden ist auf den dreifachen Veranstaltungspreis beschränkt. Wir haften nicht für Schäden und Leistungsstörungen, die durch Dritte oder Eigenverschulden entstanden sind. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruht, sowie nicht bei sonstigen Schäden im Falle grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung.</p>
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